
Erklärung:
Wie innen, so außen, denn wie es drinnen, so ist es auch draußen. Das Beherrschen der Ausdruckskunde des Körpers ist wohl eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Beruf des Therapeuten.
Die Gesichtsdiagnostik hilft dem Therapeuten, bereits zu Beginn der Behandlung, dabei, den Patienten nach ersten äußerlich sichtbaren Zeichen konstitutionell und charakterlich richtig einzuschätzen. Dies bedeutet einen erheblichen Gewinn für die weitere erfolgreiche Behandlung. Die Zeichen bieten die Möglichkeit Hinweise zu erkennen, die Auskunft über die persönliche Erkrankung des Patienten geben.
Die resultierende pathologische Diagnostik zeichnet sich nicht allein dadurch aus, für bestimmter Zeichen ein bestimmtes Arzneimittel parat zu haben. Sondern jede Diagnostik und Therapie muss den Menschen in seiner charakterlichen Gesamtheit - Körper, Seele und Geist - erfassen. Daher ist in der hochtechnischen Zeit die visuelle Deutung - die Patho - Physiognomie - der äußeren Kennzeichen innerer Erkrankungen so wichtig wie nie zuvor.
Bevor eine Krankheit zum Ausdruck kommt, akut wird, zeigt der Körper feine und feinste Hinweise, die zum Erkennen der einen oder anderen Krankheit führen. Was wiederum den Hinweis geben kann, dass das einzelne Organ, oder Organsysteme vorerst als funktionelle Störung der selbigen angesehen wird. Insbesondere gibt die Wirbelsäule, die Muskulatur und die Haut in Gesicht und Hand sowie Zunge mit ihren vielfältigen Veränderungen z.B. in Form, Struktur, Farbe, Falten, Trockenheit, Feuchtigkeit, Eindrücke und Pigmente Hinweise, welches Organsystem betroffen ist bzw. welcher Mangel- / oder Überflusszustände im Körper vorherrschenden sind. Die Veränderungen sind labordiagnostisch in seltenen Fällen nachweisbar; und hier greift die Patho - Physiognomie bestens.